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Station 4
Evang. - Luth. Volkshochschule
am Hesselberg
 

Eine der interessantesten Bildungsstätten und schönsten Aussichtspunkte Mittelfrankens!
Auf dem Hesselberg können Sie neue Energie tanken.
Tages- und Wochenseminare werden hier das Jahr über zu aktuellen Themen unserer Zeit angeboten.
Eine thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung und eine Photovoltaikanlage produzieren hier schon seit einigen Jahren hochwertige Energie.

Funktionsweise Solarstromanlage:

 

 

 

 

 

Der photoelektrische Effekt:

Der Grundbaustein der meisten Solarzellen ist Silizium (Halbleiter). Trifft ein Photon (Sonnenstrahlung besteht aus diesen energiegeladenen Teilchen) auf eines der vier äußeren Elektronen eines Siliziumatoms, wird seine Energie vollständig absorbiert und das Elektron kann mit der neu gewonnenen Energie seine Bahn verlassen. Dadurch entsteht ein „Elektronenloch“. Zurück bleiben ein positiv geladener Atomkern und ein negativ geladenes freies Elektron. Für einen dauerhaften Elektronenfluss (Strom) ist dies jedoch noch nicht ausreichend, denn das ziellos umherschwirrende Elektron würde in das nächstbeste Elektronenloch zurückfallen (s. Abb.1).Deshalb werden die Siliziumscheiben (Wafer) gezielt verunreinigt. Ihre obere, der Sonne zugewandte Schicht ist mit Phosphoratomen „dotiert“, die etwa genau so groß wie Siliziumatome sind, aber auf der äußeren Elektronenschale ein Elektron mehr aufweisen (negativ-dotiert). In der unteren Schicht sind Bor-Atome eingebracht, bei denen es sich genau komplementär verhält: gleiche Größe wie Siliziumatome, aber ein Elektron weniger auf der äußeren Schale (positiv-dotiert). Somit bildet die Vorderseite des Wafers den Minuspol, die Rückseite den Pluspol. Über Kontaktfinger an den Polen erfolgt die Stromabnahme (s. Abb.2). Dringen Photonen in die Zelle ein, lösen sich Elektronen aus den Siliziumatomen und wandern zum Minuspol. Die so entstandenen Elektronenlöcher wandern zum Pluspol. An der Solarzelle liegt die so genannte Photospannung an. Die Elektrik der Solarstromanlage ist vom Hausnetz komplett getrennt. Den Strom vom Solargenerator auf dem Dach (Gleichstrom) wandelt der Wechsel-richter in Wechselstrom um. Über eine eigene Leitung wird der Strom über einen separaten Zähler in das öffentliche Netz eingespeist (s. Abb.3).
  Abb.1
  Abb.2
Faktoren für den Energieeintrag
Photovoltaik (PV) ist eine der Möglichkeiten, die Energie der Sonne direkt zu nutzen. Neben der Technik sind drei weitere Faktoren für den Energieertrag ausschlaggebend: Dachausrichtung (ideale Orientierung: Süd), Dachneigung (ideale Dachneigung: 30 ) und Verschattungsfreiheit (durch die Serienschaltung der Module wird bei Verschattung die komplette Anlagenleistung beeinträchtigt).
Abb.3
Photovoltaikanlage
 
Anlage:
 
Einsparung
 
Ansprechpartner

für Besichtigungen

Evang.-Luth. Volkshochschule Hesselberg
Hesselbergstraße 26
91726 Gerolfingen
Tel. 0 98 54 - 100

Wegbeschreibung

In Gerolfingen hinauf zum Hesselberg abbiegen.

 

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